Über uns

Erfahren Sie, wer wir sind, woher wir kommen und wofür wir uns einsetzen.

Das sind wir

Der Vorstand

Entsprechend unserer Entwicklung vom Mitgliederverein zum Spendensammler besteht der Verein heute aus dem Vorstand – doch das beeinträchtigt unsere Arbeit in keiner Weise. Denn schon immer wurde das Wesentliche von einem kleinen Kreis aus Vorstand und engagierten Helfern geleistet.

Wie unsere Vorgänger verstehen auch wir uns als Mittler zwischen hilfsbereiten und hilfsbedürftigen Mitbürgern – mit persönlichem Einsatz, der garantiert, dass jede Zuwendung klug und direkt bei den Bedürftigen ankommt.

Unser Vorstand umfasst 10–12 Personen, die alle ehrenamtlich und teils seit Jahrzehnten tätig sind. Durch kontinuierliche Nachwuchsgewinnung bleibt der Verein lebendig und zukunftsfähig. Unser Versprechen: „Keinen Euro für Verwaltung – alle Spenden fließen gezielt und satzungsgemäß in Bremen.“

Mit offenen Augen die Not vor Ort sehen und handeln – das ist unser Antrieb. Ob einmalig oder regelmäßig: Jede Spende zählt und hilft!

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ROBERT HOFFMANN 1. Vors.

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OLIVER JANSSEN 2. Vors.

Verein zum Wohlthun am 17.11.2012 im Haus Riensberg der Anlage des Focke Museum Bremen

[ (c) Michael Bahlo  Rottdamm 26 - 27299 Langwedel Hagen-Grinden - phone +49-4235-942366 - mobile +49-171-4173024 - kontakt@mbfotografie.de - www.mbfotografie.de; sind Personen auf den Fotos abgebildet, so ist der Lizenznehmer verpflichtet, soweit erforderlich, Einwilligung nach dem Par. 22 ff. KUG einzuholen. Darueber hinaus ist jede Haftung gegenueber dem Vertragspartner, die aus der Verletzung von Persoenlichkeits- oder sonstigen Rechten herruehrt, ausgeschlossen; ausgenommen vom Haftungsausschluß ist lediglich die Haftung wegen grober Fahrlaessigkeit oder Vorsatz]

HENRICH CLEWING

Verein zum Wohlthun am 17.11.2012 im Haus Riensberg der Anlage des Focke Museum Bremen

[ (c) Michael Bahlo  Rottdamm 26 - 27299 Langwedel Hagen-Grinden - phone +49-4235-942366 - mobile +49-171-4173024 - kontakt@mbfotografie.de - www.mbfotografie.de; sind Personen auf den Fotos abgebildet, so ist der Lizenznehmer verpflichtet, soweit erforderlich, Einwilligung nach dem Par. 22 ff. KUG einzuholen. Darueber hinaus ist jede Haftung gegenueber dem Vertragspartner, die aus der Verletzung von Persoenlichkeits- oder sonstigen Rechten herruehrt, ausgeschlossen; ausgenommen vom Haftungsausschluß ist lediglich die Haftung wegen grober Fahrlaessigkeit oder Vorsatz]

THORSTEN C. WALTE

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MAX ROGGEMANN

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OLIVER GAMPPER

Dr Peter Ulrich

DR. PETER ULRICH

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JULIA KRACHT-SCHÜNEMANN

Grashoff

DR. FRIEDER GRASHOFF

KASIOR

LENA KASIOR

Unsere Geschichte

Der Verein zum Wohlthun wurde im März 1804 von drei jungen Bremer Kaufleuten in Ausbildung gegründet – aus purem Bürgersinn, ohne politische oder gesellschaftliche Agenda. Ihr Ziel: Bedürftigen ganz privat und persönlich zu helfen, fernab jeder Bürokratie.

Die Zeit war bewegt: Napoleons Kontinentalsperre lähmte den Bremer Handel, fremde Truppen mussten durchgefüttert werden, und die öffentliche Armenpflege stieß längst an ihre Grenzen. Abseits aller Macht- und Sozialpolitik nahmen die drei Gründer die Dinge selbst in die Hand – sie sammelten kleine Geldbeträge, wählten Bedürftige aus und verteilten Geld- und Sachgaben direkt und persönlich. Damit schufen sie Bremens ersten privaten Wohltätigkeitsverein – ein Vorbild, dem viele folgen sollten.

Dem Namen „Verein“ gaben sie bewusst, um Gleichgesinnten eine Mitgliedschaft zu ermöglichen – und bald folgten die ersten 70 Mitglieder, überwiegend ebenfalls noch in der Ausbildung. So wuchs aus einer privaten Initiative schnell eine gemeinschaftliche Bewegung.

Trotz der schwierigen ersten Jahre unter napoleonischer Herrschaft (1810–1813) gewann der Verein bald an Ansehen. Für wohlhabende Bremer Familien wurde die Mitgliedschaft zur Selbstverständlichkeit – oft über Generationen hinweg weitergegeben oder als gemeinsames Engagement von Verwandten, Freunden und Nachbarn gelebt. Von den vielen Vereinen, die im 19. Jahrhundert folgten, gehört der Verein zum Wohlthun zu den ganz wenigen, die Kriege und Inflation überdauert haben. Bis heute stehen wir in dieser Tradition und Verpflichtung.

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Das Oktavbüchlein

Das erste Dokument aus dem Jahr 1809

Aus dem Jahr 1809 stammt ein ledergebundenes Oktavbüchlein mit Goldschnitt, das das erste formale Regelwerk des Vereins enthält. Es wurde eingerichtet, um dem gewachsenen Verein eine rechtliche Grundlage zu geben: „Der Grad von Bedeutung, auf den sich die im Jahre 1804 entstandene Einrichtung erhob, und die gute Aussicht, daß sie unter dem Namen des Vereins zum Wohlthun sich erhalten und höher erheben wird, machten es jetzt im Jahre 1809 nöthig, ein bestimmtes Reglement für das Ganze dieses Instituts festzusetzen.“ Neben diesem Reglement enthält das Büchlein die erste offizielle Mitgliederliste des Vereins.

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Das waren wir

Die Vorstände von 1845 bis 2021

Das wollen wir

Mit offenen Augen die Welt sehen.

An der sozialen Absicht, insbesondere älteren Bedürftigen beizustehen, mit der 1804 der Verein gegründet wurde, hat sich auch nach 200 Jahren nichts geändert.

Gerade heute, nicht zuletzt infolge der Hartz-IV-Gesetzgebung, werden wir vom Amt für Soziale Dienste und anderen karitativen Organisationen um Unterstützung gebeten, weil öffentliche Institutionen an ihre Grenzen stoßen. Wir bemühen uns, mit persönlichem Einsatz möglichst viele bedürftige Bürger im Raum Bremen zu unterstützen.

Schon die Gründer schrieben 1809 als Vereinszweck: „armen und alten Personen oder überhaupt unglücklich Leidenden, ihren Unterhalt zu verdienen nicht Fähigen, in ihrem hülflosen Zustande beyzustehen.“ Dieses Beistehen nahmen sie wörtlich: Geldgaben brachten sie persönlich zu den Empfängern, bald ergänzt durch Sachmittel wie Nahrung, Kleidung und Heizmaterial.

Noch heute suchen unsere ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder die als bedürftig gemeldeten Menschen persönlich auf. Neben finanzieller Hilfe bieten wir im Gespräch Problemlösungen und allgemeine Lebenshilfe an. Es ist uns ein besonderes Anliegen, zu verhindern, dass materieller Notstand zu sozialem Abstieg führt.

Durch diesen persönlichen Einsatz stellt unser Verein sicher, dass jede Spende ohne jeglichen Verwaltungsaufwand direkt bei den Hilfsbedürftigen ankommt.